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{THEMA}FGM - Genitalverstümmelung{KAPITEL}Einleitung |
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FGM - female genital mutilationWeltweit wird die Zahl der Frauen, die an ihren weiblichen Genitalien verstümmelt wurden, auf ca. 135 Millionen geschätzt, und jeden Tag wird an ca. 6.000 Mädchen diese Praxis vollzogen. Es wird allgemein beobachtet, dass die Mädchen immer jünger werden. FGM (female genital mutilation - die englische Bezeichnung für Genitalverstümmelung) wird bereits vermehrt an Babys durchgeführt. Da es keinerlei gesundheitliche Notwendigkeit für die Beschneidung der Frau gibt, hängt FGM daher eng mit der Diskriminierung der Frau zusammen. Unter dem Vorwand, Jungfräulichkeit zu schützen bzw. die sexuellen Wünsche der Frau zu "bezähmen", steckt der Wunsch, die Frau zu kontrollieren, sie in ihrer Freiheit zu beschränken und in einer patriarchalen Gesellschaft unterzuordnen. Genitalverstümmelung ist eine Verletzung des Rechtes auf physische und psychische Unversehrtheit, wie es in den Menschenrechten verankert ist, sowie eine Verletzung des Rechts auf höchstmögliche Gesundheit. {ZITAT}
{ZITATENDE} Die Praxis der Genitalverstümmelung ist tief in der jeweiligen Gesellschaft und der Tradition dieser Länder - teilweise seit Jahrhunderten - verwurzelt. Da sie in den Intimbereich und in die Sexualität eingreift, fällt es den Betroffenen schwer, darüber zu sprechen, sich gegen die Praxis zu wehren und gegen FGM auszusprechen. Viele Frauenorganisationen in verschiedenen Ländern engagieren sich bereits für die Abschaffung von FGM und brauchen Unterstützung. {NAVIGATION} |
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