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{THEMA}Schlagzeilen{KAPITEL}2002 |
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Lukratives Geschäft
Die Auswirkungen der Globalisierung auf Betroffene des Menschenhandels am Balkan. (Frauensolidarität Nr. 82, 4/02)
Iranische Justiz setzt Steinigungen aus
Untertitel: Druck der Europäischen Union bei Wirtschaftsgesprächen hat gewirkt. Wie am Donnerstag in Teheran bekannt wurde, hat Justizchef Ayatollah Mahmud Hashemi Shahrudi die Gerichte angewiesen, keine Steinigungsurteile mehr auszusprechen. (der Standard vom 28./29.12.2002)
Dreißig Jahre Frauenhäuser
Im Jahr 1978 gründete eine Gruppe engagierter Sozialarbeiterinnen das erste Wiener Frauenhaus. Im Vorjahr fanden 374 Frauen und 350 Kinder Zuflucht. (Wiener Zeitung vom 10.12.2002)
Eine kranke Frau ist einfach zu teuer
Afghanische Frauen leiden unter katastrophaler Gesundheitsbetreuung - Hohe Sterberate unter Schwangeren. (Wiener Zeitung vom 25.11.2002)
Aktionstag für illegalisierte Migrantinnen
Mit Aktionen und Performances an öffentlichen Plätzen wird auf die Situation von illegalisierten Migrantinnen in Österreich aufmerksam gemacht. (www.frauenweb.at/legalise 10.12.02)
Auftaktveranstaltung "Nein zu Gewalt an Frauen"
Die diesjährige Aktionswoche der AG-Frauen von amnesty international Österreich unterstützt ein Frauenhaus in Pakistan. (www.amnesty.at/ag-frauen 25.11.2002)
Tödliche Unruhen bei Miss-Wahl in Nigeria
Anläßlich der geplanten Miss-Wahl kamen mind. 200 Menschen zu Tode. (dieStandard.at vom 24.11.2002)
Nigerias Regierung ist machtlos gegen fünf Steinigungsurteile
Ein Jurist befürchtet: "Vollstreckung ist nur noch eine Frage der Zeit." (Wiener Zeitung vom 8.11./9.11.02)
Seelen-Mord
Grausames Ritual. Die Genitalverstümmelung bei Frauen breitet sich in ganz Europa aus. Auch Österreich ist betroffen. (Women 10/02)
Todesurteile in Nigeria
Eine hochschwangere Nigerianerin und ihr Ex-Mann sind von einem islamischen Gericht im Norden des Landes wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. (Wiener Zeitung vom 24.10.02)
"Eine von fünf"
Gewalt gegen Frauen im sozialen Nahraum Interdisziplinäre Ringvorlesung vom Institut für Politwissenschaft der Universität Wien im WS 2002/2003 (ÖH Online vom 23.10.2002)
Neugründung und Aktionstag der Plattform legalise_at
Die neu gegründete Plattform setzt sich für illegale Migrantinnen ein, die durch ihre Beschäftigung in privaten Haushalten sowie in der Sexindustrie nicht nur unsichtbar, sondern auch stärker verwundbar und somit ausbeutbarer sind. (Frauensolidarität 3/2002)
Mädchenschule bei Kabul geschlossen
Bewaffnete Männer haben nach Informationen der afghanischen Zeitung "Arman-e-Millie" die Schließung einer Mädchenschule nahe der Hauptstadt Kabul erzwungen. Sie ist bereits die sechste Mädchenschule, die in den vergangenen Wochen geschlossen werden musste. (Wiener Zeitung vom 18./19.10.2002)
Hoffnung für Amina Lawal
Nigerias Präsident Obasanjo glaubt nicht an Steinigung. (Wiener Zeitung vom 11./12.10.2002)
Schlag gegen Menschenhändler
Italien hat mit Hilfe der Polizei in Österreich, Deutschland, der Ukraine, Russland, Polen, Spanien und Portugal einen internationalen Menschenhändler- und Schlepperring zerschlagen. (Wiener Zeitung vom 3.10.2002)
Verschleppt und ausgebeutet
Geschätzte 10.000 Frauen arbeiten in Österreich illegal in Bars, Wohnungen und auf der Straße, darunter immer mehr Minderjährige - denn die Nachfrage nach möglichst jungen Mädchen wird laufend größer. (NEWS vom 11.7.2002)
Neun Jahre Haft für Brandanschlag auf Braut
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Der Ehemann verbrannte seine Frau, um der Familie seiner Braut über die erhaltene Mitgift hinaus einen Pkw und mehr Schmuck zu entlocken. Der 40-Jährige wurde von einem Münchner Gericht zu neuen Jahren Gefängnis verurteilt. (Süddeutsche Zeitung vom 8.3.2002)
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