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{THEMA}Veranstaltungen{KAPITEL}FrauenFilmTag 2004 (7.3.2004) |
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FrauenFilmTag im De-France-Kino am 7.3.2004Im Mittelpunkt des ersten - von proFRAU veranstalteten - FrauenFilmTages standen Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Ländern. Die Filme gaben Einblick in ihre Werte, Gefühlswelten und Lebenssituationen, die durch Tradition, Gesellschaft und wirtschaftliche Armut geprägt sind. Sie zeigten aber auch den Willen, den Mut und die Stärke dieser Frauen, sich zu organisieren, eigene Wege zu gehen und für ihre Lebensziele und Träume zu kämpfen.
Fotos
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(Foto: ©
C.C.Amsuess
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Gabi Frimberger von proFRAU eröffnet den FrauenFilmTag.
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(Foto: ©
C.C.Amsuess
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Ein Infostand gibt die Möglichkeit, mehr zu Frauenrechten zu erfahren.
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C.C.Amsuess
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Die ai AG-Frauen berichten über die Situation in Afghanistan vor und nach dem Sturz der Taliban.
Danksagung{ZITAT}
{ZITATENDE} FilmeBrot & RosenKen Loach, GB/Spanien/Deutschland/Schweiz 2000, 110 Min., OmU, Kinofilm. Maya, eine junge Frau, reist illegal von Mexiko zu ihrer Schwester nach Los Angeles. Den Job als Kellnerin in einer Nachtbar gibt sie nach kurzer Zeit wieder auf. Ihre Schwester vermittelt sie daraufhin an jene Reinigungsfirma, in der auch sie arbeitet. Als eine unter vielen Ausländern unterschiedlicher Nationalitäten muss sie sich absolut dem Kommando des Chefs unterwerfen und nachts die Büros von Los Angeles putzen - eine Situation, die sie nicht akzeptiert. Ken Loachs witziger und spannender Film beruht auf tatsächlichen Begebenheiten, wurde mit einer einfachen Handkamera gedreht, und viele der Beteiligten wirkten als Laiendarsteller bei der Verfilmung ihrer Geschichte mit. The day I became a woman
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Marziyeh Meshkini, Iran 2000, 74 Min., OmeU, 35 mm, Farbe. Drei Episoden, Lebensabschnitte iranischer Frauen:
Weitere Informationen bei [>www.makhmalbaf.com]. Die Frauen von Kabul
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Elke Jonigkeit, Deutschland/ Afghanistan 2002, Dokumentarfilm, 55 Min., DF, Video, Farbe. Fünfzehn Jahre nach "Tschadari und Buz Kaschi" fährt Regisseurin Elke Jonigkeit ins zerbombte Afghanistan, um die Frauen ihres ersten Films wieder zu finden - und sie findet sie. Parwin, die Lehrerin, die an den Kommunismus geglaubt hatte und jetzt, nach dem Sturz der Taliban, erneut als Lehrerin an einer Mädchenschule arbeitet. Tajwar kämpfte an der Seite der Mudjaheddin für ein besseres Afghanistan, bis sie von diesen verraten wurde. Hafiza, die Schneiderin, die sich für unfruchtbar hielt, hat mit ihrem zweiten Mann doch noch vier Kinder bekommen. Wir lernen auch eine Richterin kennen, sowie eine Dorfärztin, Parwins Schülerinnen und andere Frauen. Anschließend berichtete die Aktionsgruppe Frauen von amnesty international gemeinsam mit einer afghanischen Flüchtlingsfrau über die Situation der Frauen und Mädchen in Afghanistan vor und nach dem Sturz der Taliban. Red ribbon around my housePortia Rankoane, Südafrika/Finnland 2001, 25 Min., engl. Fassung, Video, Farbe. Eine äußerst lebensfrohe ältere Südafrikanerin namens Pinky kämpft mit beeindruckendem Willen gegen AIDS. Und sie spricht darüber! Und dies in einem Land, in dem immer noch gerne über AIDS geschwiegen wird. Weitere Informationen bei [>dayzero.co.za/steps/] unter "26 mins".
Fire
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Deepa Mehta, Kanada 1996, 104 Min., OF englisch, 35mm, Farbe. Radha lebt seit 16 Jahren bei ihrem Ehemann in Neu Delhi. Eine arrangierte Ehe ohne Liebe - wie Millionen anderer Ehen auch. Als ihre junge Schwägerin Sita in der Familie eintrifft, schließen die beiden Frauen Freundschaft - und aus der Freundschaft wird Liebe, aus Liebe Leidenschaft. Bought & SoldGillian Caldwell, 1997, Dokumentation, 42 Min., OmeU, Video, s/w. Die Dokumentation gibt Einblick in den internationalen Frauenhandel. Der Film basiert auf einer zweijährigen Untersuchung des GSN (Global Survival Network). Er zeigt das Schicksal von gehandelten Frauen der ehemaligen Sowjetunion und bringt Interviews mit HändlerInnnen, den Betroffenen und Gruppen, welche die Frauen unterstützen. Weitere Informationen bei [>www.witness.org]. Struggle
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Ruth Mader, Österreich 2003, 78 Min., 35 mm, DF, Farbe. Die jungen Polin Eva kommt mit ihrer Tochter nach Österreich, um während der Erdbeersaison im Marchfeld 13 Stunden täglich zu arbeiten. Auf der Rückfahrt nach Polen setzt sich Eva ab, in der Hoffnung, im Westen eine bessere Existenz für sich und ihre Tochter aufbauen zu können. Eva verdingt sich auf dem "Arbeitsstrich", schuftet in einer Fleischfabrik, poliert Souvenirartikel, reinigt Swimmingpools, überlässt die Tochter tagsüber sich selbst. Letztendlich akzeptiert sie eine Beziehung zu einem Immobilienmakler (und dessen bizarren sexuellen Vorlieben), um sich aus dem täglichen "Struggle" (engl. Existenzkampf) zu befreien. Weitere Informationen bei [>www.struggle.at]. Rigoberta MenchúFelix Zurita, Guatemala 1992, Dokumentarfilm, 21 Min., OmU, Video, Farbe. Die Bilder des Films zeigen Szenen des Treffens der Indianerorganisationen aus ganz Amerika; Landschaften, Menschen auf der Flucht; Kleinbauern bei der harten Arbeit auf der Plantage und religiöse Riten. Dazwischen immer wieder Rigoberta Menchú, wie sie sichtlich bewegt die Geschichte ihres Volkes und Lateinamerikas erzählt. |
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