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{THEMA}Zwangsheirat{KAPITEL}Theater "Ich heirate, wen ich will" |
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"Ich heirate, wen ich will"Das Theaterstück „Ich heirate, wen ich will“ soll alle Frauen ermutigen, nicht aufzugeben und für ihre Rechte, frei zu sein und mit dem zu leben, den man liebt, zu kämpfen. [* [* [* Inhalt des Theaterstücks1. Akt: Dalia erfährt von ihrem Bruder Ali und ihrer Mutter Pari, dass sie in vier Monaten zwangsverheiratet werden soll. Dalia hatte aber andere Lebenspläne. Für sie bricht eine Welt zusammen. 2. Akt: Nur wenige Stunden vor ihrer Hochzeit versucht Leila, Dalias Schwester, ihr Mut zu machen, zu fliehen, hingegen ihre Mutter Pari sie zu der Hochzeit ermutigt. 3. Akt: 20 Jahre später: Leila, die aus der Tradition ausbrechen konnte, erhält von ihrer Schwester Dalia einen Brief, in dem sie schreibt, dass auch deren Tochter Shirin zwangsverheiratet werden soll. Dies will Leila nicht zulassen. Buchungen von VorstellungenMit unserem Theaterstück „Ich heirate, wen ich will“ möchten wir einen Einblick in die Gedanken und Sorgen sowohl der Betroffenen als auch die der Eltern geben. Wir bieten unsere Theaterstück
an. Eine Terminvereinbarung ist unter [@office@proFRAU.at] möglich. Die Geschichte des Theaterstücks"Die Vorbereitungen gingen bereits im Sommer 2005 los und kosteten uns viel Kraft und Geduld. Bei einem heiklen Thema wie diesem war es sehr schwer, Schauspieler und Schauspielerinnen zu finden, die den Mut hatten, sich auf mein Skript einzulassen. Nach monatelangem Suchen habe ich jedoch mein Ziel erreicht und kann nun sagen, dass ich sehr stolz auf unser Team bin. Auch einen passenden Ort zu finden war schwerer als erwartet. Meine erste Wahl war der Stephansplatz, da ich dachte, auf diese Weise ein breites Publikum ansprechen zu können. Doch aufgrund der Wetterverhältnisse im November haben wir uns für einen geschlossenen Raum entschieden. Währenddessen waren die Proben voll im Gange. 1 bis 2 Mal in der Woche haben wir uns im WUK oder bei einer Schauspielerin zu Hause getroffen und unermüdlich die einzelnen Szenen geprobt, um ja alles so realistisch wie möglich darzustellen. Der Spaß fehlte natürlich nicht, welchen ich teilweise heimlich mit einer Kamera gefilmt habe." (Projektkoordinatorin Jasmin Augustin) Am 20.12.2005 war es soweit. Das Theaterstück wurde im Amerlinghaus (Stiftgasse 1170 Wien) uraufgeführt. Vertreterinnen der Beratungsstelle Orient-Express berichteten im Anschluss daran über ihre Erfahrungen in der Beratung mit den von Zwangsheirat betroffenen Mädchen und deren Familien. Bei einem vorweihnachtlichen Umtrunk wurde eifrig diskutiert. {NAVIGATION} |
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